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Alle Infos: Cialis zur Behandlung des benignen Prostatasyndroms

Cialis ist den meisten Männern seit seiner Zulassung im Jahr 2007 vor allem als Potenzmittel bekannt, das bei erektiler Dysfunktion zum Einsatz kommt. Was viele dabei nicht wissen: Seit 2013 darf es zusätzlich zur Behandlung des benignen Prostatasyndroms (kurz: BPS) verwendet werden.

Alle Infos: Cialis zur Behandlung des benignen ProstatasyndromsSomit ist Cialis bis jetzt der einzige PDE-5-Hemmer, der bei Prostatabeschwerden eingesetzt werden darf. Während man zumindest weiß, dass der Wirkstoff Tadalafil einen Nutzen bei Prostatabeschwerden haben kann, kennt man die genauen Wirkmechanismen leider noch nicht. Erste Hypothesen wurden jedoch bereits aufgestellt.

Welche das sind und was Sie ansonsten noch über das benigne Prostatasyndrom wissen sollten, erfahren Sie im folgenden Artikel. 

Was ist das benigne Prostatasyndrom (BPS)?

Unter einem benignen Prostatasyndrom versteht man eine gutartige Vergrößerung der Prostata. Diese Vergrößerung führt dazu, dass die Harnröhre, über die der Urin ausgeschieden wird, zusammengepresst wird. Die Konsequenz: Schmerzen beim Wasserlassen. BPS kann zu erheblichen gesundheitlichen Konsequenzen führen, die unbedingt von einem Arzt beobachtet werden sollten.

In Deutschland leiden rund 20 Prozent aller Männer, die älter als 40 Jahre sind, unter erektiler Dysfunktion. BPS ist eine korrelierende Begleiterkrankung, die in vielen Fällen zeitgleich mit den Erektionsstörungen auftritt. Hierbei handelt es sich grundsätzlich um ein Phänomen des Alters. Aber auch bei jüngeren Patienten kann es zur Entstehung des BPS kommen. Mit den richtigen Maßnahmen kann man jedoch aktiv dagegen vorgehen.

Wie behandelt man BPS mit Cialis?

BPS wird grundsätzlich mit einer täglichen Dosis von 5 Milligramm Cialis behandelt. Idealerweise wird die Tablette dabei jeden Tag zur selben Uhrzeit eingenommen. Sollte dies einmal nicht möglich sein, stellt eine kurzfristige Verschiebung der Einnahme dennoch kein Problem dar. Der Wirkstoff Tadalafil weist nämlich eine Halbwertszeit von 17,5 Stunden auf, weshalb man als Patient über ein wenig Spielraum verfügt.

Während das Medikament bei erektiler Dysfunktion in keinem Fall von der Krankenkasse erstattet wird, werden die Kosten für Cialis seit 2014 beim BPS von den Krankenkassen übernommen. Das Medikament ist für alle Männer über 18 Jahre geeignet.

Wie funktioniert die Behandlung?

Cialis basiert auf dem Wirkstoff Tadalafil. Dabei handelt es sich um einen Phosphodiesterase-5-Hemmer. PDE-5-Hemmer blockieren das Enzym Phosphodiesterase-5, welches für eine Muskelentspannung in der Genitalregion und innerhalb der Lunge sorgt. Beim BPS ist die Folge, dass sich der Blasenhals weiter öffnet. Das Wasserlassen fällt dem Patienten somit leichter, die Beschwerden aufgrund von BPS fallen weg bzw. werden zumindest entschärft.

Auf eine ähnliche Weise funktioniert Cialis auch als Potenzmittel. In diesem Fall sorgt der Wirkstoff allerdings dafür, dass das Blut effektiver in den Penis hineinfließen kann. Außerdem bleibt es länger darin erhalten, sodass der Mann eine stärkere Erektion hat und länger „kann„.

Welche Nebenwirkungen können bei Cialis auftreten?

Im Folgenden finde Sie eine Auflistung der am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen während der Einnahme von Cialis. Gelegentliche bis sehr selten auftretende Nebenwirkungen erwähnen wir an dieser Stelle nicht, da diese den Rahmen des Artikels sprengen würden. Eine vollständige Auflistung finden Sie in der Packungsbeilage von Cialis.

  • Kopfschmerzen/Migräne
  • Verstopfte Nase
  • Gliederschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Hautrötungen, vor allem im Gesicht („Flush„)
  • Hitzewallungen
  • Übelkeit/Brechreiz
  • Sodbrennen
  • Blähungen/Durchfall
  • Schwindel

Zu welchen Wechselwirkungen kann es kommen?

Man sollte auf die Einnahme von Cialis verzichten, wenn man gleichzeitig Medikamente einnimmt, die den Leberstoffwechsel ankurbeln. Dies erhöht nämlich die Wirksamkeit von Cialis und somit gleichzeitig die Nebenwirkungen. Medikamente, die in diese Kategorie gehören, sind beispielsweise Mittel gegen Pilzerkrankungen, HIV-Medikamente und verschiedene Antihistaminika.

Des Weiteren sollte man während der Einnahme von PDE-5-Hemmern unbedingt auf gefäßerweiternde Medikamente (Nitrate) verzichten. Diese stören die Blutgerinnung, können zu einem starken Blutdruckabfall führen und erhöhen die Herzfrequenz. Insbesondere der Abfall des Blutdruckes darf keinesfalls unterschätzt werden, da dieser im schlimmsten Fall tödlich enden kann.

Außerdem verstärken auch Grapefruits den Abbau des Wirkstoffes. Alkohol verstärkt seine Nebenwirkungen.

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